wildezeiten

Über die neue Umverteilung

Euro: Wer soll eigentlich gerettet werden?


Jetzt, da die Idee von Kapitalkontrollen und Grenzkontrollen als Maßnahmen für den hypothetischen (ha ha) Fall eines Zusammenbruchs des Euro nur mal so, zur Eingewöhnung der Bevölkerung (ich liebe dieses Wort, Bevölkerung, erinnert mich irgenwie an Rindviech) in die Öffentlichkeit gelassen wurden, sollte sich nun jedes Rind im Lande fragen, wer hier eigentlich gerettet werden soll. War der Sinn der Euroraumes, der EU, des Schengenabkommens nicht der freie Verkehr von Vieh, Mensch, Waren, Geld und last, but not least, Ideen? Wenn diese Dinge nun zur Rettung des Euro zur Diskussion stehen, gibt es da nicht einen gedanklichen Kurzschluss? Oder war das von Anfang an wieder ein Europa der Eliten, wie schon zur Zeit der Könige und Kaiser?
Hier ein Kommentar von Pater Tenebrarum.


Vielleicht ist es an der Zeit, dass  Ottonormalverbraucher harte Fragen stellt. In welcher Welt leben wir eigentlich?Die Antwort ist vielleicht zum Kotzen.

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3 Gedanken zu „Euro: Wer soll eigentlich gerettet werden?

  1. „…Oder war das von Anfang an wieder ein Europa der Eliten, wie schon zur Zeit der Könige und Kaiser?“

    Das war es! Es sollten Krieg in Europa vermieden werden. Es sollten Märkte geöffnet und erschlossen werden. Es sollte ein Bollwerk gegen den Kommunismus und den Eisernen Vorhang geschaffen werden…

  2. Daran hatte ich geglaubt, tue es immernoch. Aber vielleicht müssen wir ein Europa von unten, eine Art „Grass Roots“ Europa bauen.

    • Ich fürchte im Moment ist der Europa-Begriff für viele Menschen so negativ besetzt, dass sich für eine Grass-Root-Bewegung kaum die nötigen Menschen finden ließen?

      Ohne Akzeptanz der Menschen in Europa würde nur eine – natürlich undemokratische – Verwaltungsdiktatur entstehen.

      Solange jeder Europa durch seine nationale Brille sieht und unterschiedlich definiert, kommen wir nicht weiter.

      Der Top-down-Ansatz eines Europa der Konzerne und Banken genügt aber nicht…

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