wildezeiten

Über die neue Umverteilung

Facebook Blamage


Nachdem total verpatzten Börsengang von Facebookhier eine Übersicht vom Spiegel – scheint es um so erstaunlicher, dass der Preis sich heute, nachdem die Klagewelle gegen alle Beteiligten angerollt ist, noch um USD 32 stabilisiert.

Beachtlich ist, wieviel Häme und aufgestauter Ärger gegen den selbsternannten Netzwerk-Riesen aufkommen. Manche munkeln, Facebook habe mehr User Accounts als es Internetanschlüsse weltweit gibt, aber das halte ich für übertrieben und gemein.Es scheint, als hätte sich das Unternehmen mit seinen Skandalen um Datenschutz und Cybermobbing nicht nur Freunde gemacht.
How Facebook Fucked Up Its Own IPO“ ätzt Barry Ritholtz in seinem Blog „The Big Picture“.

Weiter heißt es in dem Artikel:

„Flattered and cajoled by the bankers and wankers at Morgan Stanley and Nasdaq respectively, the man-child allowed the Facebook secondary to be bungled by these once-great-now-shite financial firms.“

Was halten Sie von der Akt(i)e Facebook?

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5 Gedanken zu „Facebook Blamage

  1. Ich kann nicht viel mehr dazu sagen, als ich schon gesagt habe:
    http://uhupardo.wordpress.com/2012/05/16/sie-sollten-jetzt-sofort-facebook-aktien-kaufen/

    Wer es nach der Dotcom-Blase nicht begriffen hatte, seine Gier mindestens in diesem Bereich erfahrungsgemaess zu zügeln, hat kein Mitleid verdient. Diese Quatschbude, die rein gar nichts produziert ausser heisser Luft wird untergehen, das MUSS(te) einfach jedem klar sein. Reine Zeitfrage.

    • Heute, am 29. Mai steht die Aktie immernoch auf USD 28.84 – jeden Tag steht ein Dummer auf und geht Aktien kaufen. FB erinnert mich an eine In-Kneipe, die irgenwann, recht plötzlich nicht mehr in ist. Ist nur eine Frage der Zeit.

  2. Aktien interessieren mich nicht die Bohne…

    Zu Facebook – selbst wenn es dort mehr user accounts – Nutzer-Profile – als Internet-Anschlüsse gibt, so ist doch das für sich noch nichts Falsches. Rein theoretisch könnte es pro Internet-Anschluss unendlich viele Nutzer-Profile geben. Ein Anschluss kann doch von mehr als einer Person genutzt werden.
    Solche Aussagen gehören in den Ordner „Manipulation“.

    Dass sich die Aktien stabilisiert haben – nun ja, an der Börse kann ein Mensch – oder dessen Auftraggeber – mit ausreichend durch die Steuerzahler bezahltem Geld („Bankenrettung“) alles „darstellen“…
    Ist doch alles nur Hokuspokus – Hütchenspielertricks – schrieb irgendjemand neulich… Ich glaube, das war uhupardo… konnte aber den Artikel jetzt nicht finden…

  3. Die Aussage mit den Anschlüssen war sarkastisch gemeint. Ich denke, dass die angekündigte Zahl aktiver Nutzer übertrieben ist. Und ja, es sind Hütchenspielertricks. Hütchenspielertricks mit Geld, dass woanders nicht investiert wird. Sich nicht für Aktien zu interessieren ist legitim, so wie es legitim ist, sich nicht für Derivate, Genmanipulation und Klima zu interessieren. Dennoch landet genmanipuliertes Zeug auf Deinem Teller, dennoch finanzierst Du das Kasinospiel an der Börse mit Deinem Geld, dennoch wird das Klima Dein Leben oder das Leben Deiner Kinder bestimmen. Ich glaube, sich für diese Dinge zu interessieren ist eine Frage der Selbstverteidigung. Wenn wir es versäumen, uns für unverdauliche Dinge zu interessieren, geben wir das Heft aus der Hand.

    • Ich denke, meine Aussage bezüglich meines Desinteresses an Aktien war missverständlich. Sie interessieren mich nicht in Bezug auf die Frage, mir solche zuzulegen. Damit interessieren mich auch die Kursschwankungen nur marginal. Also ich muss nicht wissen, wie welche Aktie heute steht, um zu wissen, wie es mit der Wirtschaft – wie bereits vor 1933 – immer weiter bergab geht.
      Aktien und Börsen interessieren mich natürlich insoweit ich sie als Allgemeinverständnis brauche, um die Vorgänge in unserer Welt verstehen zu können…. Habe ich mich jetzt verständlich ausgedrückt?

      Alles andere unterschreibe ich.

      Die Frage mit dem „Heft in der Hand“ lasse ich jedoch offen, denn ich habe ganz und gar nicht den Eindruck dass wir – die Bürder dieser Erde – „das Heft“ in irgend einer Weise oder auch nur in irgend einer einzigen Frage „in der Hand“ haben.

      Die Handlungshoheit liegt einzig bei den Banken- und Konzerneigentümern und sonst nirgends. Wobei ich den ganz starken Eindruck habe, dass heute den Bankenauch die meisten Konzerne gehören…

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